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Die Brennholzsäge

Wer über einen Kamin oder Kachelofen besitzt, der benötigt Brennholz. Dieses muss es entweder gekauft oder kann selbst hergestellt werden. Um die Kosten zu senken, kann es besser und vor allem günstiger sein, das Brennholz selbst herzustellen, bzw. es in die entsprechende Größe und Form zu verarbeiten.

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Die Brennholzsäge – alles Wichtige über die scharfen Helfer

Ein Holzofen im Haus ist eine ganz besondere Heizung. Die hiermit erzeugte Wärme gilt als besonders wohnlich, des Weiteren lassen sich mit einer solchen Heizung die hohen Ölkosten sparen. Anstelle von Öl wird der Ofen mit Schnittholz befeuert. In diesem Fall sollte der Besitzer über eine Brennholzsäge verfügen, sodass der Zuschnitt des Rohstoffs schnell und einfach von der Hand geht.

Der Kauf einer Brennholzsäge bringt meist zahlreiche Unklarheiten mit sich. Damit schnell die wichtigsten Eigenschaften einer solchen Säge erfahren werden, findet sich hier ein umfangreicher Ratgeber wieder. Hier wurden alle wichtigen Informationen zusammengefasst, sodass der Kauf gut gelingen wird.

 

 

Die Brennholzsäge – was ist das?

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Brennholzsäge von GÜDE

Bei der Brennholzsäge handelt es sich um eine tragbare, kleine Wippkreissäge, die für den Außeneinsatz optimiert wurde. So findet sich hier ein Gestell mit vier Füßen wieder, sodass die Säge stets einen sicheren Stand findet. Auf diesem Gestell wird ein metallener Arbeitstisch montiert, welcher das Sägen wesentlich vereinfacht. An der Oberseite findet sich eine klappbare Sägeeinheit wieder, hier sind das Sägeblatt und der Spaltkeil angebracht.

Als Zubehör finden sich an hochwertigen Brennholzsägen zudem zwei Räder wieder. Dank diesen lässt sich das Gerät mühelos transportieren. Teils ist sogar eine klappbare Funktion gegeben, sodass der Transport möglichst einfach von der Hand geht.

 

 

Wie funktioniert eine Brennholzsäge?

Die Arbeitsweise einer Brennholzsäge ist vergleichbar mit der einer klassischen Tischkreissäge. So wird auch hier bei den meisten Modellen ein kraftvoller Motor angebracht. Dieser wird in der Regel elektrisch betrieben, sodass ein Netzanschluss für die Arbeit mit einer Brennholzsäge vorausgesetzt wird. Der Motor ist mit einem Getriebe verbunden, welches die Leistung auf eine Welle leitet. An dieser Welle findet sich schließlich ein Schaft wieder, auf dem ein Sägeblatt aufgeschraubt wird. Durch die schnellen Drehungen des Sägeblatts geht das Durchtrennen von Hölzern nun besonders einfach von der Hand.

Hinter dem Sägeblatt sollte stets ein Spaltkeil angebracht werden. Dieser ist ein unabdingbares Bauteil, um für ein Höchstmaß an Sicherheit zu sorgen. So wird dank des Spaltkeils verhindert, dass feuchtes Brennholz zu klemmen droht. Der Keil sorgt für eine leichte Spreizung des Holzes nach dem Sägeblattaustritt, sodass ein Spannen und Zwicken ausgeschlossen werden kann. Eine Brennholzsäge ohne Spaltkeil bringt eine große Gefahr mit, sollte das Holz während des Sägens klemmen, so kann dieses in hoher Geschwindigkeit und unkontrollierbar zurückgeschleudert werden.

 

 

Wie wird eine Brennholzsäge benutzt?

Um mit der Arbeit starten zu können, gilt es zuallererst die Maschine mit dem Strom zu verbinden und einzuschalten. Letzteres gelingt meist mittels eines Schalters an der Vorderseite des Gerätes. Nachdem das Sägeblatt die maximale Drehzahl erreicht hat, kann schließlich mit der Arbeit begonnen werden. Die Anlaufzeit gilt es aber unbedingt abzuwarten, da bei zu niedriger Drehzahl ein Zurückstoßen des Holzes möglich ist.

Beim Durchsägen des Holzes sollte eine ansprechende Vorschubgeschwindigkeit gewählt werden, der Anwender sollte ohne großen Druck das Holz durchtrennen. Wer jedoch zu langsam sägt, der kann für eine zu hohe Temperatur des Sägeblatts sorgen. In diesem Fall ist die Haltbarkeit etwas geringer.

 

Welche Schutzkleidung wird für die Arbeit mit einer Brennholzsäge benötigt?

Schutzkleidung BrennholzsägeImmer wieder sind Anwender zu sehen, die während der Arbeit mit einer Brennholzsäge Handschuhe tragen. Diese verhindern zwar, dass sich kleine Holzteile unter der Haut verfangen können, bei der Sägearbeit bringen sie aber eine enorme Gefahr mit sich. Sollte der Handschuhe die Zähne des drehenden Sägeblattes berühren, so verfängt sich der Stoff, wodurch die Hand in das Sägeblatt gezogen wird. Hierbei ist mit schwerwiegenden Verletzungen zu rechnen, sodass stets auf die Verwendung von Handschuhen während der Arbeit mit einer Brennholzsäge abgesehen werden sollte.

Eine ähnliche Gefahr geht zudem von langärmligen Pullovern aus. Die Ärmel sollten stets hochgekrempelt werden, sodass auch diese nicht das Sägeblatt berühren können.

Eine Sicherheitsbekleidung, die vor allem bei stark splitternden Hölzern zu empfehlen ist, ist eine Schutzbrille. Hiermit wird verhindert, dass herumfliegende Holzteile in das Auge treffen.

Ein unabdingbarer Schutzartikel ist der Gehörschutz. Dieser sollte stets getragen werden, da bei der Verwendung einer Brennholzsäge enorme Lautstärken erreicht werden. Mittels eines Gehörschutzes lassen sich bleibende Schäden und Verletzungen am Trommelfell verhindern.

 

Was ist wichtig bei der Benutzung einer Brennholzsäge?

Bei der Arbeit mit einer Brennholzsäge gilt es auf einige Punkte zu achten, sodass die Arbeit sicher und ohne Verletzung vonstattengeht.

Mit das Wichtigste ist dabei die Hand- und Fingerhaltung. Das zu sägende Holzteil sollte niemals mit den Händen gehalten werden, die Brennholzsägen sind so konstruiert, dass die Kraft des Sägeblattes das Holz automatisch an den Sägetisch presst. Des Weiteren sollten die Hände den Griff der Sägeeinheit fest umschließen, die Finger sollten eng geschlossen werden. Dies verhindert ein versehentliches Eingreifen in das Sägeblatt.

Da die Arbeit mit einer Brennholzsäge in der Regel im Freien stattfindet, ist auch der Untergrund zu beachten. Hier ist Teer am besten geeignet, Gras oder Schotter ist nur bedingt zu empfehlen, da hier die Brennholzsäge zu rutschen droht. Des Weiteren sollte der Stand der Maschine stets sicher sein, ein Wackeln oder Kippeln stellt eine große Gefahr für den Arbeiter dar. Sollte die Maschine plötzlich nach hinten Kippen, so kann sich der Anwender dadurch erschrecken und versehentlich in das Sägeblatt greifen.

 

Wie viel Strom benötigt eine Brennholzsäge?

stromverbrauch BrennholzsägeDer Stromverbrauch einer Brennholzsäge hängt vor allem von der Motorleistung ab. Die Sägen kommen meist mit einer Leistung von rund 2000 Watt daher, sodass sich auch der Stromverbrauch im Rahmen hält. Im Vergleich dazu weist ein Bügeleisen in etwa dieselbe Wattzahl auf, sodass auch der Stromverbrauch ähnlich gering ist.

Eine Brennholzsäge wird meist nur wenige Stunden im Monat verwendet, sodass der Stromverbrauch auch im gesamten Jahr nicht allzu sehr zu Buche schlägt. Im Laufe eines Jahres sind nur wenige Euro für den Strom für die Brennholzsäge einzurechnen.

 

Der Antrieb einer Brennholzsäge

Eine Brennholzsäge wird in den meisten Fällen mit einem Elektromotor ausgestattet. Dieser ist mit einem Getriebe verbunden, das die Kraft schließlich auf das Sägeblatt leitet. Alternativ finden sich auch Modelle am Markt, die nicht über ein Getriebe aus Zahnrädern, sondern über einen Riemenantrieb verfügen. Diese Technik wurde vor allem bei älteren Geräten angewandt, jedoch ist es hiermit erheblich schwieriger, eine andere Drehzahl zu wählen. Damit dies gelingt, muss der Riemen auf eine andere Welle gelegt werden, was einen vergleichsweise großen Arbeitsaufwand darstellt. Bei einem Getriebe aus Zahnrädern reicht es aus, die Drehzahl des Sägeblattes mittels eines Knopfdruckes zu verändern.

 

Die Pflege einer Brennholzsäge

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Brennholzsäge von Akita

Da eine Brennholzsäge in der Regel im Freien verwendet wird, ist ein besonderer Wert auf die Pflege zu legen. Nach der Arbeit sollte vor allem das Sägeblatt gereinigt und von Feuchtigkeit befreit werden. Sollte die Maschine mit feuchtem Blatt aufbewahrt werden, so droht dieses zu rosten. Ist dies der Fall, dann ist ein Austausch notwendig.

Neben dieser Arbeit sollte das Gelenk der Sägeeinheit in regelmäßigen Abständen geölt werden. Dies ist notwendig, sodass die Funktion auch nach langer Benutzung noch uneingeschränkt möglich ist.

Zuletzt gilt es noch die Spannung des Sägeblattes zu überprüfen. Die Spannmutter muss stets einen ausreichend festen Sitz aufweisen, sie sollte sich nur mit einem Gabelschlüssel und mittlerem Kraftaufwand öffnen lassen. Zu beachten ist hier, dass die Spannmutter des Sägeblattes über ein Rechtsgewinde verfügt.

 

Sind Brennholzsägen für die Zapfwelle eines Traktors zu erhalten?

Nicht jeder möchte sich eine Brennholzsäge mit Elektromotor anschaffen. Der Nachteil eines solchen Modells

ist die Abhängigkeit des Stromes, ein Netzanschluss ist hiermit stets Pflicht. Wer das Brennholz jedoch im Wald oder an einem abgelegenen Ort zurecht sägen möchte, der kann zu einer Brennholzsäge greifen, die über einen Anschluss für die Zapfwelle des Traktors verfügt.

Bei einem solchen Modell ist selbstredend ein Traktor Voraussetzung, dieser wird direkt mittels einer Zapfwelle an die Brennholzsäge angeschlossen. Dies ermöglicht nicht nur eine enorme Sägeleistung, sondern auch eine besonders vielfältige und flexible Einsatzmöglichkeit. Derartige Sägen werden meist für den professionellen Einsatz geschaffen und kommen auch mit dementsprechend hohen Preisen daher.

 

Sind Brennholzsäge mit Rolltisch am Markt vertreten?

Was mit Brennholzsäge sägen?

Brennholzsäge mit Tischkreissäge

Nicht jedem gefällt die Verwendung einer Wippsäge, sodass immer wieder nach einem Modell mit Rolltisch gefragt wird. Eine solche Brennholzsäge kommt mit einem Arbeitstisch daher, der auf Rollen ausgeführt wurde. Dies hat den Vorteil, dass der Tisch nach vorne und zurück bewegt werden kann. Die Sägeeinheit eines solchen Modells ist fest mit dem Arbeitstisch verbunden und lässt sich nicht kippen.

Um mit einer Brennholzsäge mit Rolltisch einen Schnitt durchführen zu können, muss nur das Holzstück auf den Arbeitstisch gelegt und mittels einer Bewegung nach vorne durchtrennt werden. Hierbei gelten dieselben Sicherheitsvorkehrungen wie bei herkömmlichen Brennholzsägen.

Da Brennholzsägen mit Rolltisch nur selten verwendet werden, finden sich auch vergleichsweise wenige Modelle am Markt. Dennoch sind Produkte von renommierten Herstellern zu erhalten, sodass auch diese Art der Maschinen bedenkenlos erworben werden kann.

 

Was kann mit einer Brennholzsäge gesägt werden?

Die Funktion einer Brennholzsäge ist eigentlich nur für einfache und grobe Arbeiten ausgelegt. Dies wird schon an den nicht verstellbaren Winkeln der Säge klar, auch Längsschnitte in Faserrichtung sind hiermit nicht zu verwirklichen. Aus diesem Grund ist eine derartige Säge ideal für den Zuschnitt von Brennholz, für filigrane oder feine Arbeiten ist ein solches Modell nicht geeignet.

 

Brennholzsäge Vorteile und Nachteile

Vorteile einer BrennholzsägeNachteile einer Brennholzsäge
Sichere HolzverarbeitungBenötigt viel Platz
Schnellere HolzverarbeitungLautstärke
Große Mengen Holz verarbeitbar
Brennholz-Länge bestimmbar
Kann mit Traktor betrieben werden

 

 

Fazit

Wer sich für den Kauf einer Brennholzsäge entscheidet, der sollte auf einige Details achten. Doch auch bei der Arbeit selbst gilt es einige Dinge zu überprüfen, sodass die Arbeit sowohl gelungen als auch sicher von der Hand geht. Ist dies der Fall, so steht der Herstellung von Brennholz nichts mehr im Wege.

 

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